Ansatz und Wirkung
Die Transgenerationale Aufstellungsarbeit st eine strukturierte Methode, um Themen, die Sie beschäftigen, im Zusammenhang ihres Systems zu betrachten und zu klären. Im Kern geht es um die Aufarbeitung Ihrer Lebens- und Familiengeschichte. Gemeinsam schauen wir, welche Erfahrungen und Prägungen aus früheren Generationen bis heute nachwirken. Ich begleite Sie behutsam und strukturiert durch diesen Prozess – damit Sie verstehen, einordnen und sich neu ausrichten können.
Unser Verhalten hat oft Gründe, die uns nicht bewusst sind. Viele davon wurzeln in der Familiengeschichte und reichen über mehrere Generationen zurück. Themen und Belastungen, die in einer Generation nicht bearbeitet werden (können), werden meist unbemerkt, an die nächste weitergegeben und prägen dort Entscheidungen, Beziehungen und Handlungsmuster. Gerade in europäischen Familien wirken unverarbeitete historische Erfahrungen aus den zwei nah aufeinanderfolgenden Kriegen, bis heute nach.
In einer Aufstellung machen wir diese verborgenen Zusammenhänge sichtbar und nachvollziehbar. Wir arbeiten mit dem, was sich im System zeigt, und verfolgen die Muster, die dabei erkennbar werden. Ziel ist nicht „Heilung“, sondern Klärung: die eigene Situation zu verstehen, sich klar abzugrenzen und wieder handlungsfähig zu werden.
Häufig lässt sich das Thema so einordnen und in Bewegung bringen: Sie können sich abgrenzen, versöhnlicher auf Ihre Herkunft blicken und einen guten Weg im Umgang damit finden. Was dabei entsteht, bestimmen Sie – ich begleite den Prozess, und unterstütze Sie dabei, ihn zu deuten.